PM8500 erkunden Siehe Betonportfolio
Die Komplettlösung für die Kartierung des Untergrunds mit fortschrittlicher und vielseitiger GPR-Technologie
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In diesem Anwendungshinweis wird ein umfassender Arbeitsablauf für die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) beschrieben, der zur Beurteilung der strukturellen Integrität, der Bewehrungsanordnung und des Zustands der Abdichtung einer großen Autobahnbrücke dient.
Kartenbeschreibung
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Um eine langfristige Anlagenverwaltung zu gewährleisten und gezielte Instandhaltungsmaßnahmen zu planen, benötigte der Anlagenbetreiber eine detaillierte Begutachtung der inneren Struktur und des Zustands der Abdichtung einer wichtigen Autobahnbrücke. Konkret stand die Inspektion vor mehreren entscheidenden Herausforderungen:
Es wurde ein fortschrittliches Bodenradar (GPR) von Proceq eingesetzt, das hochauflösende Datenerfassung mit gezielter physikalischer Validierung kombinierte.
1. Hochauflösende GPR-Vermessung
Die GPR-Untersuchung wurde nachts mit den Mehrkanalsystemen GM8000 und GS9000 durchgeführt, um hochdichte Untergrundprofile über die gesamte Fahrbahn zu erfassen.
2. Mehrschichtige Signalanalyse
Da automatisierte Kartierungsalgorithmen unter den stark gesättigten Bedingungen nicht anwendbar waren, analysierten die Ingenieure die dielektrischen Eigenschaften und Signalamplituden der Radardaten manuell:
3. Kalibrierung mittels gezielter Probegruben
Anstelle umfangreicher zerstörender Prüfungen wurden lediglich drei lokal begrenzte Probegruben ausgehoben, um die Interpretationen der GPR-Signale zu kalibrieren und zu bestätigen:
Die GPR-Untersuchung lieferte eine klare, umsetzbare Übersicht über den inneren Zustand der Brücke, wodurch der Auftraggeber von allgemeinen Instandhaltungsmaßnahmen zu gezielten, lokalisierten Reparaturen übergehen konnte.
Strukturaufbau und Kartierung der Bewehrung
Die GPR-Untersuchung erfasste erfolgreich den komplexen Aufbau der oberen Bewehrungsschichten der Brücke:
Fig.1 Overview of 1st layer reinforcement
Fig.2 possible PT strands
Abdichtung und Feuchtigkeitskartierung
Durch die Analyse des dielektrischen Kontrasts an der Grenzfläche zwischen Asphalt und Abdichtung konnten die Ingenieure Bereiche mit Feuchtigkeitsansammlungen identifizieren:
Fig.3 Low amplitude response shown in orange, high amplitude higher dielectric response in red
Fig.4 Waterproofing layer
Zustandsbewertung von Stahl
Obwohl keine automatisierten Verschleißmodelle ausgeführt werden konnten, konnten durch eine manuelle Analyse der Signaldämpfung erfolgreich lokale Problembereiche identifiziert werden:
• GPR-Profile zeigten ein plötzliches Abklingen bzw. Verschwinden des Signals an der Ecke des Bewehrungsmattenbereichs. Dies deutet entweder auf eine lokale Betonsättigung hin, die das Radarsignal abschirmt, oder auf eine Stahlverschlechterung im Frühstadium.
Fig.5 steel detail in centre of bridge
Insgesamt wurden der Beton und die innere Stahlbewehrung der Brückenfahrbahn als in gutem baulichem Zustand befindlich befunden. Anstelle einer kostspieligen, vollständigen Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und der Abdichtung ermöglichten die GPR-Daten effiziente Instandhaltungsempfehlungen:
Weitere Anwendungshinweise und Fallstudien finden Sie in unserem „ “-Tech-Hub.