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Proceq-GPR-Geräte für Japans nationales Programm zur Verhinderung von Erdfallgruben und zur Erkennung tiefer Hohlräume ausgewählt

Aug 31, 2026

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Proceq-GPR-Geräte für Japans nationales Programm zur Verhinderung von Erdfallgruben und zur Erkennung tiefer Hohlräume ausgewählt

Die Proceq-Untergrund-Bodenradar-Technologie (GPR) wurde für Japans nationales Programm zur Untersuchung tiefer Straßenhohlräume ausgewählt und Erdfallrisiken identifizieren. Die Auswahl wurde von Tectus Japan Co., Ltd. eingereicht und vom Advanced Construction Technology Center (ACTEC), veröffentlicht, der vom Straßenamt des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) für das Programm benannten Organisation.

Erdfallkatastrophe in Japan

Die Herausforderung des Untergrunds

Die unterirdische Infrastruktur Japans steht vor erheblichen Herausforderungen aufgrund ihrer Alterung. Das nationale Wassernetz umfasst etwa 740.000 km, während die Abwasserleitungen insgesamt rund 500.000 km lang sind. Bis zum Fiskaljahr 2044 werden etwa 45 % des Abwassernetzes ihre übliche Nutzungsdauer von 50 Jahren überschritten haben. Durch Leckagen in Rohrleitungen verursachte Bodenerosion kann unterirdische Hohlräume schaffen, die zu plötzlichen Straßeneinbrüchen führen. Um dem entgegenzuwirken, suchte das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) in einer öffentlichen Ausschreibung nach Technologien, die Hohlräume tiefer als die üblichen 1,5 bis 2,0 Meter, die mit herkömmlichen Vermessungsfahrzeugen erreicht werden können, aufspüren können. Im Jahr 2025 wurden in Japan 11.227 Straßeneinbrüche offiziell gemeldet.

Vorbeugende Wartung

ACTEC klassifizierte die Proceq-Einreichung in einen komplementären zweistufigen Workflow, der für die vorbeugende Wartung entwickelt wurde:

  • Netzwerk-Screening: Das GM8000 fahrzeugmontiertes GPR-System scannt große Straßennetze in Verkehrsgeschwindigkeit, um potenzielle Anomalien zu identifizieren.
  • Gezielte Untersuchung: Wagenmontiert GS9000 Proceq GPR Die Systeme führen detaillierte Nachuntersuchungen an bestimmten Stellen durch, die beim ersten Screening markiert wurden.

Proceq fahrzeugmontiertes Untergrund-Scansystem, GM8000

Beide Konfigurationen nutzen die Mehrkanal-GPR-Technologie mit gestufter Frequenz und kontinuierlicher Welle (SFCW). Durch das Abtasten eines breiten Frequenzbandes erzielt SFCW in einem einzigen Messdurchgang eine hohe Auflösung im oberflächennahen Bereich bei gleichzeitig großer Bodentiefe. Die erfassten Daten werden in Echtzeit-3D-Visualisierung, Georeferenzierung und Feld-zu-Cloud-Workflows integriert, um Straßenbaubehörden bei der Planung rechtzeitiger Maßnahmen zu unterstützen.

"Erdlöcher entstehen nicht an der Oberfläche. Die Warnzeichen liegen oft verborgen unter der Erde und sind mit herkömmlichen Methoden nicht zu erfassen. Japan hat die Früherkennung zu einer klaren nationalen Priorität erklärt. Proceq GPR wurde entwickelt, um tiefer zu sehen, schneller zu scannen und Untergrundsignale in konkrete Entscheidungen umzuwandeln." — Dr. Koichi Oba, CEO Proceq

Echtzeit-Visualisierung des detektierten Hohlraums mittels Augmented Reality (AR) in der Proceq GPR-Software. Bild mit freundlicher Genehmigung unseres Partners PD Tech.

Nächste Schritte im Programm

Die Proceq-GPR-Systeme werden in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 einer Leistungsprüfung unterzogen. Die Ergebnisse werden von einem Expertengremium ausgewertet. Die endgültigen Ergebnisse sollen im Geschäftsjahr 2027 im Technologieleistungskatalog des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Infrastruktur (MLIT) veröffentlicht werden, um die Einführung bei nationalen, regionalen und kommunalen Straßenbaubehörden zu unterstützen. Sehen Sie sich unser kurzes Video an, um mehr darüber zu erfahren, wie Proceq-Lösungen helfen… Gefährliche Erdfälle durch frühzeitige Hohlraumerkennung verhindern.